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Vitamin D und Calcium – Die Formel für gesunde Knochen

29 Jul, 2019

Bedeutung von Vitamin D für unseren Knochenbau

Vitamin D übernimmt viele wichtige Aufgaben in unserem Körper. Beispielsweise ist es ein unverzichtbarer Biofaktor für unser Immunsystem. Auch reguliert Vitamin D das Calcium in unserem Körper. Daher stammt auch der wissenschaftliche Name „Cholecalciferol“. Vitamin D steuert die Aufnahme und Verwertung von Calcium, welches wir durch unsere Nahrung zu uns nehmen. Bei einer Unterversorgung von Vitamin D kann auch kein Calcium mehr durch die Darmwände ins Blut gelangen. Der Calciumspiegel sinkt damit automatisch, selbst wenn eigentlich genug Calcium durch die Nahrung aufgenommen wird. Bei einer hohen Dosierung von Calcium kann es zwar auch ohne Vitamin D ins Blut gelangen, aber nur in stark verringertem Maß. Dies ist besonders bei Säuglingen und Kleinkindern kritisch, da in diesem Alter sehr viel Calcium in den wachsenden Knochen eingebaut werden muss. Deshalb wird Säuglingen und Kleinkindern in vielen Fällen vorbeugend Vitamin D gegen Rachitis verabreicht. Rachitis ist eine „Knochenerweichung“, bei welcher den Knochen Calcium fehlt. Die Folge davon sind eine gestörte Knochenmineralisation und es können auch verkürzte und verkrümmte Gliedmaßen auftreten. Aber auch Alterskrankheiten wie Osteoporose können durch einen Vitamin D-Mangel verstärkt werden.

 

Was ist Osteoporose?

Osteoporose oder auch Knochenschwund genannt, ist eine Krankheit, bei der die Knochendichte immer mehr abnimmt und der Knochen anfälliger für Brüche wird. Alle sieben bis zehn Jahre findet im menschlichen Körper ein Knochenumbau statt, bei dem altes Knochengewebe abgebaut wird und durch neues ersetzt wird. Bei Osteoporose verschiebt sich das Verhältnis von Aufbau und Abbau der Knochen zu Gunsten des Abbaus. Osteoporose greift zwar alle Knochen gleichermaßen an, aber besonders stark belastet sind durch die Krankheit die Wirbelkörper und der Oberschenkelhals, da diese relativ viel Gewicht tragen müssen.  Ein Schutz vor dem gesteigerten Absterben des Gewebes bieten die Hormone Östrogen und Androgen. Da der Östrogenspiegel von Frauen aber mit der Menopause sinkt, sind vor allem ältere Frauen anfällig für Osteoporose. Bei der Osteoporose wird zwischen der primären und der sekundären Form unterschieden. In 95 Prozent aller Osteoporose-Fälle handelt es sich um die primäre Form, die besonders im erhöhten Alter auftritt. Die sekundäre Form tritt in Folge von anderen Krankheiten auf. Von dieser Form der Osteoporose sind vor allem Diabetiker und Patienten, die über lange Zeit Kortison-haltige Medikamente zu sich nehmen müssen, betroffen.

 

Späte Einsicht mit Folgen

Viele Betroffene von Osteoporose wissen nicht einmal, dass sie diese Krankheit haben. Sie wird meist erst dann bemerkt, wenn es eigentlich schon zu spät ist. In Deutschland leiden fünf bis sechs Millionen Menschen an Osteoporose1. Eigentlich sollten Osteoporose-Kranke besonders gut darauf achten, dass sie ihre durch den Knochenschwund fragilen Knochen schützen. Meist wissen sie von der Krankheit aber nichts und achten deshalb auch nicht gezielt auf ihre Knochen. Häufig wird von der Krankheit erst dann erfahren, wenn es bei einem Sturz zu einem Knochenbruch gekommen ist. In vielen Fällen sind von diesem Bruch der Oberschenkelhals oder ein Wirbelkörper betroffen, da diese generell sehr fragil sind.

 

Osteoporose-Vorbeugung mit den richtigen Nährstoffen

Die komplexen Vorgänge in unserem Körper können nur richtig funktionieren, wenn alle benötigten Nährstoffe vorhanden sind. Deshalb braucht der Körper gleichermaßen Vitamin D und Calcium für gesunde Knochen und die Osteoporose-Vorbeugung2. Aber auch das Vitamin K2 hilft bei der Vorbeugung von Osteoporose. Das Vitamin unterstützt nämlich den Aufbau und die Stärkung der Knochen und reduziert zudem die Ablagerung von Calcium in den Arterien. Normalerweise nehmen wir die lebenswichtigen Nährstoffe Calcium, Vitamin K2 und Vitamin D durch unsere Nahrung auf. Oftmals schaffen wir es aber nicht unsere Ernährung so auszurichten, dass wir diese Haushalte auch ausreichend gefüllt haben. In solchen Fällen kann die zusätzliche Einnahme dieser Vitamine und Mineralstoffe dir dabei helfen, deinen Körper optimal zu versorgen.

 

1 https://www.osteoporose.de/osteoporose/daten

2 Tang B.M. et al., Use of calcium or calcium in combination with vitamin D supplementation to prevent fractures and bone loss in people aged 50 years and older: a meta-analysis, Lancet, 370 (9588) (2007) 657-666.

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