Test auf Laktoseintoleranz

26.05.2017 10:00

Test auf Laktoseintoleranz



Die Laktoseintoleranz gehört zu den häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten. Rund 75% der Weltbevölkerung leiden darunter, in Deutschland sind es ca. 15%. Oftmals ist ihnen lange nicht bewusst, was ihnen fehlt, da sie die Symptome wie Magenschmerzen oder Übelkeit zunächst einmal gar nicht miteinander in Verbindung bringen. Auch Mediziner können eine Laktoseintoleranz nicht allein aufgrund der Beschwerden eines Patienten diagnostizieren. Dennoch können die Verdauungsprobleme, die fehlende Konzentration und das Unwohlsein der Betroffenen als Hinweis dienen, um die richtige Maßnahme zu ergreifen: Die Durchführung eines Laktoseintoleranz-Tests.

 

Wer macht einen Test auf Laktoseintoleranz?

Eine solche Untersuchung kann beim Allgemeinmediziner oder beim Gastroenterologen gemacht werden und ist die einzig sichere Methode, um die Milchzuckerunverträglichkeit zweifellos feststellen zu können. Die Symptomatik der Laktoseintoleranz allein ist zu unspezifisch und ähnelt obendrein weiteren Unverträglichkeiten oder sonstigen Erkrankungen. Hinzu kommt, dass Betroffene unterschiedliche Toleranzgrenzen besitzen und daher durchaus geringe Mengen Milchzucker vertragen können, was sich erst mithilfe der Untersuchung einwandfrei erkennen lässt. Wird der Laktoseintoleranz-Test angeordnet, gibt es mehrere Möglichkeiten, diesen durchzuführen.

 

Der Test auf Laktoseintoleranz - Verschiedene Arten

Entweder der Arzt greift auf den Wasserstoffatemtest zurück, er wendet die Genanalyse an oder er entscheidet sich für eine Biopsie. Am häufigsten wird die erste Variante verwendet, da der Patient hier lediglich eine bestimmte Menge Laktose zu sich nimmt und der Arzt im Anschluss seinen Atem auf dessen Wasserstoffkonzentration hin untersucht. Wird der Milchzucker nämlich bakteriell verarbeitet anstatt gespalten, entsteht unter anderem gasförmiger Wasserstoff. Ein Anstieg des Wasserstoffgehalts um 20 ppm gilt als positiver Befund. Diese Form des Laktoseintoleranz-Tests gilt jedoch als unsicher, da jeder Fünfte hierbei ein vermeintlich negatives Ergebnis erzielt. Das liegt daran, dass diese Probanden Methan produzieren, das den Wasserstoffatemtest untergräbt. Etwas langwieriger ist dagegen die Genanalyse, bei der dem Betroffenen mithilfe eines Wangenschleimhautabstrichs DNA entnommen wird. Diese untersucht das Labor dann auf den sogenannten LCT-Genotyp hin, um die Milchzuckerunverträglichkeit festzustellen. Diese Test-Variante ist relativ neu und daher ein wenig kostspieliger. In seltenen Fällen wird jedoch eine Biopsie durchgeführt, zum Beispiel, wenn der Patient auf die anderen Laktoseintoleranz-Tests nicht angesprungen ist. Diese ist umständlicher, denn dafür muss dem Betroffenen eine Gewebeprobe aus dem Dünndarm entnommen werden, welche dann endgültig Klarheit schaffen soll. Veraltet ist dagegen der Blutzucker-Test, bei welchem der Patient ähnlich wie beim Wasserstoffatemtest in Wasser aufgelösten Milchzucker zu sich nehmen muss und anschließend alle halbe Stunde Blut abgeben muss, um zu sehen, ob der Blutzuckerwert ansteigt. Vielfach hat eine positive Testung bei dieser Methode jedoch bedeutet, dass Patienten heftige Kreislaufprobleme erlitten. Darüber hinaus ist diese nicht nur unangenehm, sondern auch unzuverlässig gewesen, da Diabetiker hier unweigerlich durchs Raster fielen.

 

Wenn sich die Laktoseintoleranz bestätigt

Ganz gleich, mit welcher Methode die Lebensmittelunverträglichkeit letztlich bestätigt wird, muss diese nicht bedeuten, dass der Betroffene seine komplette Ernährung restlos umstellen muss. Natürlich kann er den Milchzuckerkonsum durch den gezielten Verzicht auf diverse Lebensmittel reduzieren, doch es wird immer Anlässe geben, bei denen ihm dies erschwert wird. Daher bietet es sich an, Laktase-Tabletten zu erwerben, die das fehlende Enzym von außen zuführen und den unbeschwerten Genuss milchzuckerhaltiger Speisen ermöglichen. Der Nachteil bei vielen dieser Nahrungsergänzungsmittel ist jedoch, dass sie überflüssige Zusatzstoffe enthalten und den Betroffenen zu umständlichen Berechnungen des Laktosegehalts der bevorstehenden Mahlzeit zwingen, da sie genauestens dosiert werden müssen, um unschöne Zwischenfälle zu vermeiden. LactoJoy bietet sich da besonders an: Es ist nämlich rein pflanzlich, kommt ohne unnötige Zusätze aus und die Tabletten beinhalten eine hohe Dosis des Enzyms Laktase, dass komplizierte Berechnungen der Vergangenheit angehören. LactoJoy gibt Betroffenen wieder mehr Lebensqualität, damit sie ihren Alltag wieder ohne Beschwerden bestreiten können. Dank der Sollbruchkante lässt sich LactoJoy auch für kleine Milchspeisen wie eine Kugel Eis optimal dosieren, damit lohnt sich der Kauf gleich doppelt, denn LactoJoy geht nicht unnötig ins Geld.

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