Saisonal Kochen - lecker und gesund durch Herbst und Winter

23.11.2018 11:00

Die „dunkle Jahreszeit“ ist nicht nur kühler, regnerischer und lichtärmer als der Sommer. Sie wirkt sich auch auf unseren Energiehaushalt aus. Doch mit der Wahl der richtigen Früchte in dieser Jahreszeit hältst du dich fit und gesund. Am besten orientierst du dich beim Einkauf von Lebensmitteln an saisonalen Früchten, die Mutter Natur in unseren Breitengraden bereit hält. Wir zeigen dir, welche das sind.

 

Ernährung im biologischen Rhythmus 

Die Natur hat gut vorgesorgt. In der kalten Jahreszeit wachsen genau die Früchte, die uns mit all jenen Mineral- und Nährstoffen versorgen, die unser Körper jetzt besonders dringend braucht. Das sind z. B. Vitamin C, A und E oder Mineralstoffe wie Zink und Selen. Winterfrüchte und -gemüse wie Kohl, Äpfel, Kürbisse, Rüben und Chicorée, aber auch die jetzt vielerorts wachsenden Champignons und verschiedenen Nussfrüchte sind genau das, was dein Körper jetzt benötigt. Durch die natürlichen Ballast- und Mineralstoffe unterstützt du dein Immunsystem auf natürliche Weise, so dass sich dein Körper besser gegen die jetzt auftauchenden Erkältungsviren schützen kann.

 

Noch mehr Vorteile - Darum solltest du saisonal kochen

Das Kochen mit regionalen Saisonfrüchten ist nicht nur gut für das Immunsystem, sondern bringt noch weitere Vorteile mit sich. Saisonales Kochen:

1.     Schont Umwelt, Wasserverbrauch und Klima

2.     Unterstützt regionale Landwirtschaft

3.     Trägt zum natürlichen Gleichgewicht der Natur bei

Am besten wäre es natürlich, du kaufst deine Lebensmittel nicht im Supermarkt, sondern pflanzt selbst an oder unterstützt lokale Landwirte bzw. Biomärkte. Das birgt auch globale Vorteile: Je weniger Transportwege Lebensmittel zurücklegen, desto günstiger ist die CO2-Bilanz und desto weniger Pflanzenschutzmittelrückstände finden sich auf den Früchten. Du hilfst also nicht nur der Umwelt, wenn du auf regionale Lebensmittel zurückgreifst, sondern auch deiner Gesundheit in mehrfacher Hinsicht. 

 

Saisonal ist nicht gleich Saisonal

So, wie sich Bodenbeschaffenheit und klimatische Verhältnisse von Region zu Region unterscheiden, so unterscheiden sich auch die lokalen und regionalen Früchte und Gemüse. Die Jahreszeiten bringen überall andere lokale Spezialitäten hervor: In Sizilien reifen in den Wintermonaten Zitrusfrüchte wie Orangen, Apfelsinen und auch Trauben, während bei uns die Erntezeit vorbei ist und jetzt eher Pilze, Maronen und Wurzelfrüchte auf dem natürlichen Speiseplan stehen.

Mehr Informationen zu den Saisonfrüchten in Deutschland findest du auf www.kochbar.de/saisonkalenderoder bei der Verbraucherzentrale deines Landes auf www.verbraucherzentrale.de.

 

Mit diesen Saisonfrüchten Mangel vorbeugen

Durch die wenigen Sonnenstunden und die kühleren Außentemperaturen ist unser Körper besonders auf die Zuführung wichtiger Vitamine und Mineralstoffe angewiesen. Dafür musst du jedoch keine eingeflogenen Zitrusfrüchte aus dem Supermarkt kaufen - unsere regionalen Wintergemüsesorten und -früchte halten alles parat, was dein Körper benötigt. 

 

Vitamin C

Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und ist an vielen Vorgängen in unserem Körper beteiligt. Im Winter findest du es in Kartoffeln, Spinat und Kohlsorten wie Weiß-, Rot- und Rosenkohl. Alle Kohlsorten sind außerdem reich an Mineralstoffen wie Eisen und voller Ballaststoffe.

 

Eiweiß, Eisen und Magnesium 

Die Herbstfrucht Kürbis ist voller Nährstoffe und enthält neben zahlreichen Vitaminen auch Eisen und Magnesium. Die kann man sehr lecker als Kürbissuppe oder selbst gebackene Kürbischips zu sich nehmen. Auch Nüsse und Maronen, die jetzt überall von den Bäumen fallen, enthalten die wichtigen Spurenelemente und Mineralien. Nüsse sind zudem die perfekte Alternative zu tierischen Eiweißquellen. 

 

Vitamin D

Vitamin D-Mangel tritt in Herbst und Winter besonders häufig auf, da unser Körper Sonnenlicht für dessen Bildung benötigt. Du kannst es über fetthaltige Fischsorten wie Hering und Lachs, oder aber über die jetzt wachsenden Champignons aufnehmen. 

Line-Blogdown