Nudeln - die bekannteste Teigware der Welt

25.10.2016 12:00

Nudeln


Beliebt, beliebter, Pasta

Wir alle kennen und lieben die wohl berühmteste Teigware der Welt: Die Nudel. Darunter fasst man Lebensmittel aus pflanzlichen Mahlerzeugnissen zusammen, in Europa meistens aus Weizengrieß, welche mit Wasser und je nach Variante mit mehreren Zutaten wie Gemüse, Eiern oder Gewürzen zu einem Teig vermischt werden. In Form gebracht, entweder als Spaghetti, Spirelli oder Penne, um nur einige zu nennen, werden sie gekocht serviert. Sicherlich muss kaum noch einem Menschen erklärt werden, was Pasta ist. Ob nun für kleines Geld im nächsten Supermarkt oder frisch im Restaurant hergestellt. Aber: Kennt ihr auch die Geschichte der Pasta?

 

Die lange Geschichte der Nudel

Die meisten Menschen würden jetzt antworten, dass die Nudeln doch eine italienische Erfindung seien, schließlich sind sie dort Nationalgericht und ein beliebter Import, gleich nach der Pizza. Aber tatsächlich wurden Nudeln erst im 12. Jahrhundert in der italienischen Küche nachgewiesen. Laut dem Geografen Al-Adrisi wurden in Sizilien, nahe Palermo, Fäden aus Weizen gekocht: Die wohl ersten Spaghetti in Italien.

Allerdings nicht weltweit, da die Nudel als Lebensmittel schon längst bekannt war. Ungeklärt bleibt allerdings die Tatsache, in welchem Land das beliebte Lebensmittel zuerst aufkam. Fakt ist, dass die ältesten entdeckten schriftlichen Belege über das Produzieren und Verzehren von Nudeln aus der Zeit der Han-Dynastie in China stammen, etwa 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.. Tatsächlich waren Nudeln allerdings auch schon in der griechischen Antike bekannt. Etwa 400 v. Chr. wurden Visualisierungen von Gerätschaften, die zu der Herstellung von Nudeln benötigt wurden, entdeckt.

Natürlich bleibt Italien nicht außen vor: In römischen Texten von Horaz und Cicero fanden sich ausführliche Berichte von "Lagoni". Dabei handelte es sich um eine flache, Pasta-ähnliche Speise. Ebenso stehen in dem ersten offiziellen Kochbuch, geschrieben von dem Römer Apicius, einige Pasta-Rezepte. Das Buch entstand um etwa 25 v. Chr.. Daher ist es insgesamt sehr schwer zu sagen, wer die Nudel nun tatsächlich erfunden hat und warum sie in Italien zum Nationalgericht avancierte.

 

Unzertrennlich: Italien und Pasta

Dennoch gibt es gute Gründe, warum Italien so untrennbar mit der Pasta verbunden ist. An der Küste, speziell um Neapel und Umland, hat sich eine Art von Pasta-Kultur entwickelt, da die Luft als besonders rein und keimfrei gilt. Das ist hervorragend zum Trocknen des Teiges. Aber natürlich wurde die Nudel nicht nur in Italien beliebt, sondern eroberte die Herzen von Feinschmeckern weltweit. Berühmte Pasta Rezepte sind ebenso einfach wie lecker: Spaghetti Bolognese und Spaghetti Carbonara.

Laktose- und glutenintolerante Menschen schütteln jetzt wahrscheinlich traurig den Kopf, da zum Beispiel Carbonara-Rezepte natürlich viel Sahne enthalten und Nudeln Gluten. Aber wir stellen euch hier ein leckeres und vor allem laktose- und glutenfreies Rezept für leckere Spaghetti Carbonara vor.

 

Gluten- und laktosefreier Genuss: Spaghetti Carbonara

Ihr benötigt 250 Gramm Reisspaghetti, 100 Milliliter laktosefreie Sahne- oder Reissahne,

je nach Belieben 50 bis 100 Gramm Bacon- oder Schinkenstückchen, ein Ei, Pfeffer und Salz und vier Teelöffel Olivenöl. Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Spaghetti werden in Salzwasser mit einem Schuss Öl zum Kochen gebracht und zwischendurch umgerührt. Der Schinken wird in der Zwischenzeit in dem Olivenöl angebraten, dazu gebt ihr die laktosefreie Sahne und das Ei. Die Soße lasst ihr leicht aufkochen und verrührt sie gut. Abschließend schmeckt ihr sie mit Pfeffer und Salz ab. Sobald die Spaghetti fertig gekocht und abgegossen sind, schwenkt ihr sie einfach in der fertigen Sauce.

Natürlich müsst ihr trotz Laktoseintoleranz auf nichts verzichten und könnt mit LactoJoy-Laktasetabletten eure Beschwerden von vorneherein gänzlich vermeiden – Zum Beispiel, wenn ihr eure Nudeln mit frischem Parmesan genießen wollt. Mit den Tabletten könnt ihr dann ganz unbeschwert auch laktosehaltige Rezepte zubereiten und genießen – zum Beispiel, wenn ihr bei Freunden zum Essen eingeladen seid.

 

Das LactoJoy-Team wünscht euch viel Spaß beim Nachkochen!

Line-Blogdown