Nachos - laktosefreier Knabberspaß zum Selbermachen

13.01.2017 12:00

Nachos


Was gehört für viele Menschen fest zum Kinobesuch oder zu einem entspannten Fernsehabend mit Freunden? - Ganz klar: lecker knusprige Nachos. Die schmackhaften, chipsähnlichen Knabbereien, welche ursprünglich aus Mexiko stammen, sind längst auch in Deutschland angekommen. Als knuspriger Snack gehören sie gemeinsam mit würziger Salsa, einer cremigen Käsesoße oder Guacamole in vielen Situationen einfach dazu. Zwar sind fertig zu kaufende Tortillas sehr lecker, aber leider auch recht ungesund. Sie enthalten oft eine Menge Salz und viele unnötige Zusatzstoffe, die dem Körper nicht gut tun. Zum Glück gibt es gesündere Alternativen, die dafür sorgen, dass jeder Fan auf seine Kosten kommen kann. Es ist möglich, Tortillas ganz einfach selber zu machen. So wird der Knabberspaß mit gutem Gewissen perfekt.

 

Gesunde Nachos zum kleinen Preis

Wer im Supermarkt Nachos kaufen möchte, der wird schnell erkennen müssen, dass diese deutlich teurer sind, als herkömmliche Chips. Wenn man sie jedoch selber machen möchte, kann man dies auf preiswerte Art und Weise machen. Noch dazu enthalten die selbstgemachten Knabbereien weniger künstliche Zusätze, Konservierungsstoffe und Aromen. Der gesunde Snack wird aus Brotfladen, den Tortillas, gemacht. Wie auch in Mexiko nutzt man Tortilla-Fladen, aus denen man kleine Dreiecke schneidet. Diese werden dann mit einer Marinade bestrichen und im Ofen gebacken, bis sie schön knusprig sind. So spart man nicht nur Geld, sondern kann sich auch auf ein besonderes, einzigartiges Geschmackserlebnis freuen. Die selbstgemachten Knabbereien schmecken deutlich besser, als die gekaufte Variante.

 

Diese Zutaten werden für Tortilla-Fladen benötigt

Wenn man leckere Nachos selber machen möchte, dann benötigt man zunächst Tortilla-Fladen. Diese kann man im Supermarkt schon fertig kaufen oder aber ganz leicht selber machen. Dafür benötigt man zunächst 250g Maismehl, 100g Weizenmehl und 250ml Wasser. Dazu kommen 2 EL Olivenöl und ½ TL Salz. Aus diesen Zutaten kann der Teig geknetet werden. Dieser wird dann, bevor er in den Ofen kommt, mit einer würzigen Marinade aus Olivenöl, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Chilipulver oder -flocken bestrichen. Selbstverständlich können die Gewürze nach Belieben auch variiert werden. Wer es beispielsweise gern scharf mag, der kann mit Jalapenopfeffer oder einer großen Menge Chili für einen feurigen Geschmack sorgen. Die marinierten Tortillas kommen für 5 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. Sie sind dann fertig, wenn sie knusprig und goldbraun sind.

 

 Und so geht’s – das Rezept

Das Selbermachen leckerer Tortillachips ist gar nicht schwer. Aus diesem Grund können auch in der Küche noch unerfahrene Menschen es im Nu schaffen, die leckere Knabberei zuzubereiten. Zunächst werden die Zutaten für die Marinade in eine kleine Schüssel gegeben und gründlich miteinander verrührt. In einer zweiten Schüssel werden dann die Zutaten für die Tortillafladen vermengt, bis ein glatter und gleichmäßiger Teig entsteht. Dafür kann ein Handrührgerät benutzt werden, aber auch das Verkneten mit den Händen ist möglich. Wenn der Teig fertig ist, muss er in 8 Teile geteilt werden, welche dann auf einer bemehlten Fläche zu kleinen, möglichst gleichmäßig dünnen Kreisen ausgerollt werden. Nun sollte der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt werden. Während der Ofen sich aufheizt, werden die Fladen in die typischen Dreiecke geschnitten und dann mit einem Pinsel oder Ähnlichem mit der Marinade bestrichen. Die marinierten Dreiecke werden dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und für etwa 10 min gebacken. Die Zeit, die sie insgesamt im Ofen bleiben müssen, kann selbstverständlich je nach Backofen ein wenig variieren. Fertig sind die leckeren Knabberchips, wenn sie goldbraun geworden sind.

Wer den Knabberspaß noch verfeinern möchte, der kann dies nicht nur durch zusätzliche Gewürze, sondern zum Beispiel auch durch die Beigabe von Feta, Mozzarella oder einem

anderen Käse oder durch frische Frühlingszwiebeln tun.

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die köstlichen Dips und der Käse zum Überbacken auch Laktose enthalten können. In der folgenden Tabelle sind die durchschnittlichen Laktosegehalte von den am häufigsten verwendeten Käsesorten enthalten:

 

Feta-Käse (45 % Fett)

0,5 - 0,7 g Laktose/ 100g

Hartkäsesorten die lange gereift sind (Gouda, Tilsiter, Bergkäse, ...)

0-0,4 g Laktose/ 100g

Parmesan, Grana Padano

0,06 g Laktose/ 100g

Mozzarella

0,5 (bis ~2g) Laktose/ 100g

 

Auch wenn der Laktoseanteil in den Käsesorten eher gering ist, hängt es immer von der persönlichen Toleranzgrenze ab ob Beschwerden. Daher kann es bei manchen Menschen auch bei geringen Mengen von Laktose zu den typischen Beschwerden kommen. Falls du im Kino oder zu Hause dennoch nicht auf die leckeren Dips und den überbackenen Käse zu deinen Nachos verzichten möchtest, kannst du LactoJoy-Tabletten vor dem Naschen zu dir nehmen. So treten keine Beschwerden auf und die Nachos können ohne Probleme genossen werden.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und Naschen!

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