Morgenmuffel adé: 6 wirksame Wachmach-Wunder

05.10.2018 10:00

Morgenmuffel adé: 6 wirksame Wachmach-Wunder

Der Wecker klingelt. Es stehen mal wieder viele Aufgaben auf deiner To-Do-Liste für den heutigen Tag. Aber das Bett ist so viel gemütlicher als der Schreibtischstuhl. Doch es nützt ja alles nichts. Die Check-Häkchen malen sich nicht von alleine aufs Papier. Und je eher du aus dem Bett kommst und dich dem Alltag stellst, desto schneller kannst du dich auch wieder hinlegen. Und das sogar mit gutem Gewissen. Na, wenn das mal kein Kompromiss ist. Außerdem ist das frühe Aufstehen mit unseren Tipps gar nicht so schwierig, wie es sich erstmal anfühlen mag. 

 

Vorbereitungen am Vortag treffen

 

Mache dir am besten bereits vorm Schlafengehen Gedanken darüber, was am nächsten Tag auf dich zukommen wird. Schaue, was du zu erledigen hast und überlege dir, welche Tätigkeiten eventuell wichtiger sind als andere. Schreibe sie auf. Checke zudem das Wetter, damit du auch dies in deine Planung mit aufnehmen kannst. Nicht, dass es auf einmal regnet, du aber nicht mehr weißt, wo dein Regenschirm liegt. Solche Dinge können für Frustration und unnötigen Zeitverlust am Morgen sorgen. Planst du jedoch vor und legst dir beispielsweise deine Kleidung schon bereit, kannst du zum einen entspannt schlafen gehen. Und zum anderen angenehm und stressfrei in den neuen Tag starten.

 

Reg deinen Stoffwechsel an

 

Keine Sorge: dafür musst du nicht gleich eine große Runde laufen gehen oder bereits am frühen Morgen das Fitnessstudio aufsuchen. Bereits kleine Tricks helfen dabei, deinen Körper und Kopf in Schwung zu bringen. Trinke zum Beispiel direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser. Denn auch nachts verlierst du durch deine Atmung und das Schwitzen bis zu einen Liter Flüssigkeit. Wenn du magst, kannst du auch ein paar Zitronenscheiben hinzufügen. Wasser kann dir ebenso gut von außen helfen, deinen Kreislauf anzukurbeln. Falls du nicht direkt unter eine kalte Dusche springen magst, reicht es schon, deine Hände und Handgelenke unter einen kühlen Wasserstrahl zu halten.

 

Motiviere dich selbst

 

Bekräftige dich in dem, was du tust. Halte inne und führe dir vor Augen, welche Ziele du verfolgst. Flüstere dir selbst positive Sätze zu, um dich zu ermutigen und zu motivieren. Es wird dir dabei helfen, deine Ängste zu überwinden, dich zu konzentrieren und glücklich zu sein. Wenn du dir etwas immer wieder sagst, fängt dein Unterbewusstsein an, es zu glauben. Zudem solltest du darüber nachdenken, wofür du dankbar bist. So machst du dir nicht nur bewusst, was dir noch fehlt. Bist du dankbar, fokussierst du dich auf dein Glück und genießt den Moment. Falls dir der eigenständige Zuspruch nicht genügt, achte darauf, dass du immer auch Dinge in deinen Tagesablauf einbaust, die dich zufrieden stellen. Plane beispielsweise ein Abendessen mit Freunden oder freue dich auf ein entspannendes Bad nach einem anstrengenden Tag.

 

 

Lesen als Gehirnjogging

 

Vielleicht mag es für dich erstmal einschläfernd klingen. Aber diverse Studien besagen, dass Lesen ein gutes Workout für dein Gehirn ist. Es reduziert Stress und erweitert zudem deinen geistigen Horizont. Es muss kein dickes Buch sein. Kleine Artikel zum Frühstück genügen bereits. Such dir am besten Themen, die dich in deiner persönlichen Entwicklung weiterbringen. Denn liest du etwas, was dich interessiert und motiviert, wirkt sich das garantiert positiv auf deine Stimmung aus.

 

Routine ist das A und O

 

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Routinen geben uns Sicherheit. Ohne sie kann dein Morgen wirklich stressig sein. Und du startest bereits mit schlechter Laune in den Tag. Eine Morgenroutine hilft dir dabei, entspannter wachzuwerden und dich zielgerichteter auf deine anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Zudem setzt eine gute Struktur am frühen Morgen den Handlungsrahmen für den restlichen Tag. Bemerkenswert ist, dass viele erfolgreiche Menschen an einer geordneten Morgenroutine festhalten. Sie haben verstanden, dass Erfolg nicht von irgendwoher kommt. Zumindest in den meisten Fällen nicht. Vielmehr ist er abhängig von kontinuierlicher Arbeit, die dich Stück für Stück deinen Zielen näherbringt. Das wichtigste ist, dass deine Routine auf Dingen aufbaut, die dich glücklich machen. Und deine Ziele unterstützen. Höre auf, nur passiv auf deine Umwelt zu reagieren. Und fang an, dein Leben proaktiv zu gestalten. Nur so entwickelst du ein positives Mindset. Und bist bereit, deinen Alltag zu meistern.

 

Aber nicht jeder muss deine Routine nachvollziehen können

 

Jeder Mensch ist anders. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Dinge ihn motivieren und auf den Tag vorbereiten. Hilft es dir beim Aufwachen, dich dreimal im Kreis zu drehen und anschließend einen Kopfstand zu machen – dann nur zu. Nicht jeder muss deine Morgenroutine für sinnvoll halten. Die Morgenroutine des französischen Autors Viktor Hugo beispielsweise mag für dich nicht unbedingt motivierend erscheinen. Er ließ sich jeden Morgen durch einen Gewehrschuss wecken, frühstückte anschließend zwei rohe Eier und nahm ein Bad in eiskaltem Wasser. Aber nicht etwa in seinem schönen beheizten Badezimmer. Nein. In einem Eimer auf dem Dach, welchen er zu jeder Jahreszeit über Nacht draußen stehen ließ. Für die Morgenroutine ist es wichtig, dass du dich einfach auf dich selbst konzentrierst. Und das tust, was dir Energie verleiht.

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