Magnesiummangel - Anzeichen & Symptome

23.02.2018 10:00



Und plötzlich ist er da: Ein fieser, schmerzhafter Krampf, zum Beispiel im Oberschenkel oder in der Wade. Manchmal verformt sich auch ein Fuß wie eine Kralle. Zum Glück ist der Spuk meist nach einigen Sekunden oder Minuten wieder vorbei. Wadenkrämpfe, Muskelschmerzen, oder Lidflattern – all das sind klassische Symptome für Magnesiummangel (Hypomagnesiämie).



Warum brauchen wir Magnesium? 

Magnesium spielt in über 300 Vorgängen im Körper eine unverzichtbare Rolle: Es dient dem Knochenaufbau, der Eiweißbildung, Energieerzeugung und der Übertragung von Nervenimpulsen. Ohne dieses chemische Element könnten unsere Muskeln nicht mehr entspannen - deshalb entstehen auch die berühmten Wadenkrämpfe. Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der vom Organismus nicht selbst produziert werden kann. Deshalb müssen wir ihn über andere Wege ausreichend zu uns nehmen: Die Nahrung oder ein Nahrungsergänzungsmittel. Für einen Erwachsenen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag aufzunehmen. Im Sommer, wenn wir stark schwitzen, benötigen wir sogar noch mehr. Ebenso, wenn der Körper besonderer Belastung ausgesetzt ist. Zum Beispiel während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit oder beim Sport. Auch Stress beeinflusst den Bedarf deutlich. 



Warnzeichen erkennen 

Wer die Warnzeichen eines Magnesiummangels rechtzeitig erkennt, kann mit einer Ernährungsumstellung und hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln gegensteuern. In der Regel reicht eine Zugabe von Magnesium über Präparate (zum Beispiel Tabletten oder Granulat). Folgende Symptome weisen auf einen möglichen Magnesiummangel hin: 

  • Muskelkrämpfe und Verspannungen 
  • Augenlidzucken 
  • Schlafstörungen, Schlaflosigkeit 
  • vermehrte Müdigkeit (trotz ausreichend Schlaf) 
  • Konzentrationsschwäche 
  • Energielosigkeit 
  • Nervosität und innere Unruhe 
  • Kopfschmerzen, Migräne 
  • Rückenschmerzen 
  • Herzbeschwerden, Herzrasen 
  • Magenkrämpfe 
  • Durchfall, Verstopfung 
  • Appetitlosigkeit 
  • erhöhte Reizbarkeit 
  • Schwindel 
  • Angstzustände und depressive Verstimmungen 
  • Regelschmerzen, Zyklusstörungen, besonders starke Menstruationsblutung 
  • Wassereinlagerungen 


Halten die Symptome an, bleibt nur der Gang zum Arzt. Mit einer Infusion lässt sich ein Magnesiummangel am schnellsten und effektivsten beheben. Die Blutwerte geben Aufschluss, ob eine Unterversorgung vorliegt.

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