Magnesium - ein wichtiger Energielieferant, vor allem für Sportler

13.04.2018 10:00

Sport Magnesium


Zahlreiche Stoffwechselvorgänge in unserem Körper gehen zurück auf eine gelungene Zusammenarbeit von Kalzium und Magnesium. Letzteres ist unerlässlich für den Aufbau von Knochen und Zähnen sowie für eine normale Nerven- und Muskelfunktion. Welche Wirkung Magnesium noch auf unseren Körper hat, wie sich ein Mangel bemerkbar macht und warum Sportler einen erhöhten Bedarf haben, erklären wir Dir hier.



Welche Wirkung hat Magnesium für unseren Körper? 

Wer mit Muskelkater oder -krämpfen zu tun hat, dem wird häufig zur Supplementierung von Magnesium geraten. Der Mineralstoff ist wichtig für die korrekte Muskelfunktion und ist an der Bildung von über 300 lebenswichtigen Enzymen im Körper beteiligt. Neben der positiven Auswirkung auf unser Skelett reguliert Magnesium den Blutdruck und beugt Herzrhythmusstörungen vor. Doch nicht nur das: Magnesium sorgt insgesamt für einen gelungenen Energiestoffwechsel. 


Wie viel Magnesium sollte man zu sich nehmen? 

Mineralstoffe, die bei der Auflösung im Blut eine elektrische Ladung tragen, werden als Elektrolyte bezeichnet. Magnesium ist solch ein Elektrolyt. Der Magnesiumgehalt im Blut wird maßgeblich dadurch bestimmt, welche Nahrung wir zu uns nehmen und wie gut der Körper diese verarbeiten kann. Wird zu wenig Magnesium aufgenommen, herrscht ein Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt im Schnitt 300 mg Magnesium für Frauen und 400 mg für Männer pro Tag.  


Wer hat einen besonders hohen Bedarf an Magnesium?

Einige Menschen haben einen erhöhten Magnesiumbedarf – dazu zählen Schwangere, stillende Mütter, Senioren und Diabetiker. Aber auch Sportler sollten darauf achten, ausreichend Magnesium zu sich zu nehmen, denn bei erhöhter Muskelaktivität ist der Verbrauch des Mineralstoffes wesentlich höher. Wer trainiert, der schwitzt - und über den Schweiß scheidet man Magnesium aus. Deshalb wird Sportlern zu einer erhöhten Tagesdosis von 500 mg geraten. 


Was sind die Symptome eines Magnesiummangels und was passiert, wenn ich zu viel Magnesium zu mir nehme? 

Ein Magnesiummangel macht sich durch einige typische Symptome bemerkbar: Zu den bekanntesten zählen Muskelzucken und Muskelkrämpfe. Aber auch Schwindel, Verdauungsbeschwerden sowie Herzklopfen können auftreten. Wusstest Du, dass die Ursache für Kopfschmerzen ebenfalls ein Magnesiummangel sein kann?  

Neben einem Mangel ist aber auch ein Magnesiumüberschuss – die sogenannte Hypermagnesiämie – möglich. Zu den klassischen Symptomen zählen hier Blutdruckabfall, Wahrnehmungsstörungen, eine verlangsamte Atmung sowie Übelkeit und Erbrechen. Solltest Du vermuten, dass etwas mit Deinem Magnesiumhaushalt nicht in Ordnung ist, kann ein Blutbild Aufschluss geben. Keine Angst, mit den richtigen Präparaten ist dieses Ungleichgewicht schnell wieder behoben. 

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