Magnesium – Ersthelfer bei Stress

10.07.2019 12:24

Magnesium – Ersthelfer bei Stress

Die Welt dreht sich gefühlt immer schneller. Alles wird hektischer und es scheint als würde uns die Zeit davonlaufen. Unser Körper reagiert auf diese äußeren Einflüsse und wir fühlen uns gestresst. Regelmäßiger Stress kann sich allerdings schlecht auf unsere Gesundheit auswirken. Deshalb ist es so wichtig, dass Abhilfen gegen diesen Stress gefunden werden. Der Mineralstoff Magnesium gilt als eine solche Abhilfe. Weshalb und wie Magnesium bei Stress hilft, verrät dir dieser Artikel.

Was ist Stress überhaupt?

Unter Stress wird in der Medizin und Psychologie eine physische und psychische Reaktion auf äußere Reize verstanden. Wie auf diese Reize reagiert wird, bestimmt, ob sich ein Mensch gestresst fühlt oder nicht. Sollten die Reize negativ aufgenommen werden, kommt es zu einer inadäquaten Reaktion. Die inadäquate Reaktion geht einher mit bestimmten Beschwerden. Diese Beschwerden werden allgemein als Stress bezeichnet. Einen einheitlichen wissenschaftlichen Stressbegriff gibt es bisher aber nicht. Da Stress durch äußere Reize ausgelöst wird, reagiert der Körper dementsprechend. Stress der negativ wahrgenommen wird und schlecht verarbeitet wird, ist häufig mitverantwortlich für psychische Beschwerden. Zu diesen zählen Einschlafstörungen, Burnout, depressive Verstimmung und Gereiztheit. Aber auch physische Beschwerden, wie Bluthochdruck, Magen- und Darmbeschwerden, werden durch Stress ausgelöst. Stress kann eine ganze Reihe an Leiden und Beschwerden verursachen. Diese können sich praktisch im ganzen Körper bemerkbar machen.

Stress muss aber nicht immer schlecht sein. Stress setzt den Körper nämlich auch in Alarmbereitschaft, um einer möglichen Bedrohung angemessen begegnen zu können. Deshalb ist Stress auch wichtig für unser Überleben. Er versetzt den Körper in einen Zustand erhöhter Leistungsfähigkeit und wir können schneller auf Gefahrensituationen reagieren.

 

Magnesium gegen Stress

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für den menschlichen Körper. Er ist unter anderem von großer Bedeutung für die normale und geregelte Funktion des Zentralnervensystems. Magnesium kann nicht selbst vom Organismus gebildet werden. Der Mineralstoff muss daher über Nahrung aufgenommen werden. Ein Großteil des aufgenommenen Magnesiums wird im Knochengewebe eingelagert. Der Rest des Magnesiums wird als Ionenverbindung im Blut gelöst. Wenn ein Mensch nicht genügend Magnesium aufnimmt und es zur einer Mangelversorgung kommt, setzt der Körper Magnesium aus den Knochen frei. Damit wird die Reizüberleitung zwischen Nerven- und Muskelzellen aufrechterhalten. Bei ständigem Stress wird der Magnesiumspeicher aus den Knochen immer mehr geleert und es kommt schnell zu einem Mangel. Dieser Mangel sorgt dann dafür, dass die Stresssymptome nochmals verstärkt werden. Es kommt zu einem Teufelskreis aus Magnesiumverlust und erhöhtem Stress.

 

 

Magnesium als Stresspuffer

Magnesium dient im Körper als eine Art Stresspuffer. Der Mineralstoff dämpft nämlich die Erregung in den Nervenbahnen. Ein gefüllter Magnesiumspeicher bedeutet für den menschlichen Körper und die Psyche, dass es einfacher ist innerer Unruhe, Nervosität und Stress standzuhalten. Hält der Stress aber über einen längeren Zeitraum an, entleert sich der Magnesiumspeicher und die Stressresistenz sinkt. Die Folge davon können erhöhte Reizbarkeit, Überempfindlichkeit und Ängstlichkeit sein. Magnesium kann diese Stresssymptome wiederum lindern. Der Magnesiumhaushalt muss dafür nur gefüllt sein. Die einfachste Art Magnesium aufzunehmen, ist über die Nahrung. Den weitaus höchsten Magnesiumgehalt beinhaltet Weizenkleie. 100 Gramm Weizenkleie enthalten rund 500 mg Magnesium. Nüsse, wie Cashewnüsse und Mandeln, enthalten auch zwischen 200 und 300 mg Magnesium pro 100 Gramm. Für gesunde Erwachsene ist der Magnesiumhaushalt gut gefüllt, wenn täglich 300 bis 400 mg Magnesium aufgenommen werden. Diese Menge kann über die Nahrung allein, aber häufig nicht aufgenommen werden. Nahrungsergänzungsmittel sind in diesem Fall eine hilfreiche Methode, um genug Magnesium aufzunehmen. Hierbei ist entscheidend, dass die richtige Art von Magnesium gewählt wird. Besonders, wenn es um die Stressresistenz geht, ist die richtige Art des Magnesiums entscheidend. Für eine langfristige und nachhaltige Stressresistenz ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit Hydroxid-Magnesium zu empfehlen. Magnesium gibt es auch als Citrat, dieses hat allerdings nicht die gleiche langfristige Wirkung.

 

Maßnahmen zur Stressbekämpfung

Stress kann im heutigen Alltag kaum vermieden werden. Das Privatleben allein ist bereits Stress pur für viele Menschen. Eine hohe Arbeitsbelastung verstärkt diesen Stress nochmals mehr. Es ist aber möglich selbst viel zu tun, um stressauslösende Faktoren zu vermeiden oder zu reduzieren. Eine Maßnahme ist beispielsweise einfach „Nein“ zu sagen. Eine Überforderung entsteht sehr leicht, wenn du dich mit allen Erledigungen allein gelassen fühlst. Auch hilfreich, um Stress zu reduzieren, ist eine regelmäßige körperliche Betätigung. Sport ist ein wichtiger Faktor für körperliche und psychische Entspannung. Entspannungstechniken können zudem auch bei der Stressbewältigung helfen. Meditation und Yoga helfen bereits vielen Menschen belastende Situationen leichter zu bewältigen.

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