Laktoseintoleranz: 5 Tipps für den Büroalltag

24.08.2018 13:20

Laktoseintoleranz: 5 Tipps für den Büroalltag


Wir wollen ehrlich sein: Es ist nicht immer einfach, mit einer Laktoseintoleranz angenehm durch den Alltag zu kommen. Und im Büro hat man es meist auch schwerer als seine Kollegen. Bei den anderen sorgt der Café Latte am Nachmittag für den schnellen Energiekick zwischendurch, doch für dich birgt er Bauchgrummeln und Unwohlsein. Einige einfache Tipps und Tricks helfen dir dabei, den Tag im Büro ohne Beschwerden zu meistern. So kannst du deine Aufgaben mit voller Energie und Leistung erledigen.


Vorsicht bei Fertiggerichten

Beim Einkaufen nach dem Feierabend sind Fertiggerichte unfassbar verlockend. Einfach schnell in den Einkaufskorb und am nächsten Morgen in die Tasche für die Arbeit packen. Einem aufwendigen Vorkochen nach einem ohnehin schon langen und anstrengenden Arbeitstag kann so problemlos ausgewichen werden. Aber Achtung: Fertiggerichte haben es in sich. Auch in Produkten, in denen man oft keine Laktose erwartet, ist sie versteckt. So werden beispielsweise viele Soßen mit Laktose gebunden. Auch Wurstwaren können den Milchzucker beinhalten. Es empfiehlt sich also in jedem Fall, genau auf die Packungshinweise zu achten. Oder doch ein wenig mehr Zeit zu investieren, um den Bauchschmerzen gewiss am nächsten Tag keine Chance zu geben.


Alternative A: Laktosefreie Produkte in der Büroküche

Wenn du morgens auf gar keinen Fall deinen Milchkaffee missen möchtest oder das Frühstücksmüsli am liebsten mit Milch genießt, solltest du darauf achten, immer laktosefreie Milchprodukte im Büro zu haben. Diese lassen sich heutzutage in großer Vielfalt in jedem üblichen Supermarktregal finden. Auch pflanzliche Milchalternativen werden immer beliebter. Ob Mandel-, Hafer- oder Sojamilch – Auswahl gibt es zur Genüge. Probiere dich doch einfach mal durch das Angebot und wer weiß, vielleicht findest du bald schon die perfekte Ausweichmöglichkeit für dich. Zudem gibt es genügend andere laktosefreie Lebensmittel, die dich lecker und gesund durch deinen Arbeitsalltag bringen: Zum Beispiel eine Handvoll Nüsse als Powersnack oder ein vitaminhaltiger Smoothie aus Obst und Gemüse anstelle einer Milchschokolade.


Laktase-Tabletten machen vieles leichter

Keine Sorge: Trotz einer Laktoseintoleranz musst du laktosehaltige Lebensmittel nicht vollständig aus deiner Ernährung streichen. Durch die Einnahme von Laktase-Präparaten – wie LactoJoy – kannst du dennoch Milchprodukte beschwerdefrei zu dir nehmen. Diese beinhalten nämlich das Enzym Laktase, welches du für die Verdauung von Laktose benötigst. Durch die Präparate ist dein Körper in der Lage, die aufgenommene Laktose problemlos zu verarbeiten. Am besten hast du immer ein paar Tabletten in deiner Tasche oder Schreibtischschublade. So brauchst du auch nicht auf das Stück vom Käsekuchen verzichten, welchen die Kollegin anlässlich ihres Geburtstages für das Büroteam gebacken hat.


Mittagessen in der Kantine: Wenn Unwissen zur Gefahr wird

Gehört das Kochen nicht zu deinen Lieblingsbeschäftigungen oder hast du am Vorabend einfach nicht die Zeit dafür gefunden, gibt es immer noch die Mitarbeiterkantine. Doch auch hier solltest du aufpassen. Frage am besten immer nach einer Liste der Inhaltsstoffe der Gerichte oder, wenn möglich, den Koch direkt. So kannst du auf Nummer sicher gehen, dass du nach dem Mittagessen nicht mit Bauchschmerzen zurück an den Schreibtisch gehst. Vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, dass ein laktosefreies Gericht in das tägliche Angebot mit aufgenommen wird. Immerhin gewinnt Laktoseintoleranz immer mehr an Aufmerksamkeit. Zudem bist du sicherlich nicht die einzige Person, die an dieser Form von Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet.


Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Bauchbeschwerden

Solltest du dich doch einmal mit einem verstimmten Magen im Büro wiederfinden, kann es ziemlich unangenehm werden. Hier ist schnelle Hilfe gefragt, damit du dich wieder voll und ganz auf deine Arbeit konzentrieren kannst. Atemübungen können dem Bauch dabei helfen, sich zu entspannen. Stelle dich hierzu aufrecht mit gerader Wirbelsäule hin, damit deine Atemwege frei sind. Atme langsam und tief ein. Hierbei sollte eine kleine Bauchwölbung entstehen. Lasse anschließend die Luft in den Brustkorb strömen und atme langsam und tief wieder aus. Der Bauch sinkt wieder ein und der Brustkorb entspannt sich. Diese Übung sollte mindestens zehn Mal wiederholt werden, um den Bauch zu beruhigen. Auch eine Bauch-Selbstmassage kann Wunder bewirken. Hierfür solltest du dich aufrecht hinsetzen und einfach mit beiden Händen um den Bauchnabel kreisen. Sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn. Zudem hilft es, einen magenberuhigenden Tee, wie zum Beispiel eine Mischung aus Fenchel-Anis-Kümmel, zu trinken. Ebenso könntest du eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen neben deinem Schreibtisch aufbewahren, um diese im Notfall jederzeit zur Hand zu haben und deinen Bauch wieder zu entspannen.

Line-Blogdown