Laktose in Nahrungsmitteln, in denen man sie nicht vermutet

16.06.2017 10:03

Laktose in Lebensmitteln

Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, kann die typischen Beschwerden dieser Nahrungsmittelunverträglichkeit auch dann bekommen, wenn nur sehr wenig Laktose mit einer Mahlzeit aufgenommen wurde. Laktase-Präparate wie LactoJoy können in solchen Fällen eine große Hilfe sein, wenn nicht klar zu erkennen ist, ob sich in einem Nahrungsmittel Laktose befindet oder eben nicht. Die LactoJoy Pillen können Dir dabei helfen, die sonst auftretenden Beschwerden auf ein Minimum zu reduzieren oder sogar ganz zu verhindern.

 

Sich bei einer Laktoseintoleranz richtig zu ernähren, ist gar nicht so einfach

Um den Inhalt von Laktose in Nahrungsmittel rangen sich viele Mythen. So sind beispielsweise nicht alle Milchprodukte, von denen man zunächst denkt, dass sie Laktose enthalten, unverträglich.    

Auch wenn generell gesagt werden kann, dass Milchprodukte Laktose enthalten, gibt es diverse Ausnahmen, bei denen dies nicht der Fall ist. Eine dieser Ausnahmen sind beispielsweise diverse Hartkäsesorten. Sie gelten als laktosefrei. Grund dafür ist, dass durch den langen Reifungs- und Produktionsprozess dieser Käsesorten die Laktose komplett abgebaut wird. Oftmals weisen die Hersteller dieser Käsesorten auf der Packung darauf hin, dass der jeweilige Hartkäse laktosefrei ist. Dies bedeutet für Sie, dass Sie auch trotz Ihrer Laktoseintoleranz den Käse genussvoll zu sich nehmen können, ohne dass sich Beschwerden, wie Bauchschmerzen oder Durchfall, äußern.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch viele Nahrungsmittel, bei denen man zunächst nicht vermuten würde, dass sie Laktose enthalten. Dies kann ziemlich trügerisch sein. Mit viel Erfahrung und einem wachsamen Auge können Sie aber anhand unterschiedlichster Begriffe, die sie oftmals auf der Packungsbeilage finden, erkennen, ob Laktose in dem jeweiligen Lebensmittel enthalten ist.


Alle diese Bezeichnungen können auf Laktose in einem Produkt hinweisen:

Laktose versteckt sich nicht nur in Milchprodukten, sondern oft auch in Fertigprodukten. Dazu gehören neben Weißbrot und Wurst auch Fertigsuppen. Auf der Verpackung findet man oft den Ausdruck "Kann Spuren von Milch enthalten". Diese Formulierung ist ein sicheres Indiz dafür, dass Laktose in so geringen Mengen enthalten ist und daher für den von einer Laktoseintoleranz Betroffenen unbedenklich ist. Darüber hinaus können noch andere hilfreiche Hinweise auf einen Laktosegehalt in Fertigprodukten hinweisen.

Befinden sich in einem Fertigprodukt beispielsweise Zutaten wie Butter, Buttermilchpulver, entrahmte Milch, Kefir, Kefirpulver, Kondensmilch, Magermilch, Magermilchpulver, Milch, Milchpulver, Milchzucker, Molke, Molkenerzeugnisse, Molkenpulver, Rahm, Sahne, Sauermolke, Sauermolkepulver, Süßmolke, Süßmolkenpulver, Vollmilch oder Vollmilchpulver, ist das immer ein Hinweis darauf, dass sich Spuren von Laktose darin befinden. Andere Bezeichnungen, die einen Hinweis auf einen geringen Laktosegehalt geben, sind E966, Lactitol, Laktose Monohydrat, Schokoladenzubereitung. Wenn Laktit enthalten ist, handelt es sich um eine Verbindung aus Laktose und Sorbit, die so verbunden immer abführend wirkt.


Die Bezeichnung „laktosefrei“ muss nicht zwangsläufig laktosefrei bedeuten

Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf einer Verpackung die Bezeichnung laktosefrei zu finden ist. Dies bedeutet nur, dass weniger als 0,1 g Laktose pro 100 g in dem Lebensmittel enthalten ist. Bei einer ausgeprägten Laktoseintoleranz kann diese Menge aber schon ausreichen, um die typischen Beschwerden hervorzurufen. Wer unsicher ist, kann mit Hilfe von LactoJoy diesen Beschwerden vorbeugen und die Nahrungsmittel trotzdem genussvoll und ohne jegliche Bedenken zu sich nehmen. LactoJoys sind so hoch dosiert, dass Beschwerden erfolgreich aus den Weg gegangen werden kann und ermöglicht es Ihnen wieder entspannt Ihren Milchkaffee zu trinken.


Folgende Nahrungsmittel sind tatsächlich laktosefrei:

Da Butter wie viele andere Lebensmittel auch, einen hohen Laktosegehalt aufweist, kann man an dieser Stelle ideal auf Butterreinfett zurückgreifen. Es stellt eine gute Alternative dar, die nicht nur wie Butter schmeckt, sondern darüber hinaus auch laktosefrei ist. Butterreinfett wird oft als Butterschmalz oder Schmalzbutter bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Fett, bei dem Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker entfernt wurden. Auch Milcheiweiß ist laktosefrei, denn es besteht nur aus Milchprotein.  Die Bezeichnung Laktat hat keineswegs etwas mit Laktose zu tun. Hierbei handelt es sich lediglich um das Natriumsalz einer Milchsäure, das auch oft als Natriumstearoyl-2-lactylat, Sodium stearoyl lactylate oder E481 bezeichnet wird.

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