Kreative Tipps, mit denen du deine Produktivität verbesserst

16.11.2018 15:30

Gehörst auch du zu den Menschen, die sich beim Erledigen täglicher Aufgaben gerne mal verzetteln? Oder die sich besonders in der dunklen Jahreszeit nicht so richtig motivieren können, ihre To-Dos zu erledigen? Vielleicht tröstet es dich ja ein wenig, zu wissen, dass du damit nicht alleine bist. Gerade, weil dieses Phänomen viele Menschen betrifft, sind kreative Tipps zur Verbesserung von Produktivität sehr gefragte Tools. Bring dein inneres Chaos in kleinen Schritten in Ordnung. Wir zeigen dir, wie.

5 kreative Tipps, um produktiver zu werden

„Think outside the box“ ist ein gängiges Motto in der Kreativindustrie. Das kannst du auch hervorragend einsetzen, um deine Produktivität zu verbessern. Denn mit neuem Input und ausgefallenen Herangehensweisen, verlässt du die ausgetrampelten Pfade und bringst neuen Schwung in deinen Arbeitsalltag.

 

1. Fordere dich selbst und andere heraus

Man neigt ja gerne dazu, gerade unliebsame Aufgaben immer vor sich herzuschieben. Damit sorgst du allerdings vor allem dafür, dass diese dir immer an den Hacken kleben. Also wird es Zeit, damit aufzuräumen und mehr Raum zu schaffen für schöne, kurzweilige und dankbare Aufgaben. Egal, ob du im Team arbeitest oder allein, eine Herausforderung schafft Anreize. Wette mit dir selbst, dass du es schaffen kannst, eine oder zwei Dinge noch heute zu erledigen. Nimm dir dabei Aufgaben vor, die vielleicht besonders mühsam sind oder die schon lange herumliegen. Außerdem wichtig: Setze dir dabei realistische Zeitziele, bis zum Feierabend, bis zur Mittagspause, bis in zwei Stunden, usw.

Im Team kannst du diese Wette mit deinen Kollegen abschließen. „Wetten, dass ich die Ablage schneller abarbeite, als du?“ „Wetten, dass ich mehr Kundenanfragen bearbeite, als du?“ Das weckt den Ehrgeiz und die Motivation. Denkbar wäre auch ein kleiner Einsatz. Der Langsamere muss dem Gewinner einen Kaffee ausgeben oder eine Brezel ins Büro mitbringen. Wettest du gegen dich selbst, sollte der Einsatz etwas sein, das dich belohnt. Ein entspanntes Bad am Abend etwa oder ein kleines Geschenk an dich selbst, wie ein neues Buch.

 

2. Kleine Trigger helfen, den Anfang zu machen

Was ist das schwierigste, wenn man etwas Neues startet? Der erste Schritt. Sich im Fitnessstudio anmelden, morgens aufstehen, das erste Mal joggen gehen. Immer muss zunächst die Überwindung geschafft werden. Mit einem kleinen, motivierenden Trigger überwindest du dich schneller. Lasse hierbei deiner Kreativität freien Lauf: Klatsche drei Mal in die Hände, bevor du deine Emails beantwortest. Trinke einen Tee, bevor du die Rechnungen anweist. Schau in einen Spiegel und zähle laut einen Countdown, bevor du ins Mitarbeitergespräch gehst. Dieser kleine kreative Tipp schafft umgehend Eigenmotivation und fördert so deine Produktivität. Denk dir für jede Aufgabe einen eigenen Trigger aus und leg los.

 

3. Vermeide Ablenkungen

Du lässt dich von eingehenden Emails leicht irritieren? Das Vibrieren deines Handys bringt dich schnell aus dem Konzept? Dann ist dieser dritte kreative Tipp für mehr Produktivität genau richtig: Stell dein Handy lautlos und lege es außer Sichtweite, wenn du eine wichtige Aufgabe erledigst. Schalte das Mailprogramm am Computer aus und schau nach erledigter Arbeit, wer dir geschrieben hat. Eventuell nimm den Hörer vom Bürotelefon. Schließ die Tür, schalte entspannende Musik an, wenn du damit besser arbeitest. So kannst du dich abschotten und dich voll und ganz deiner Arbeit widmen.

 

4. Du gibst den Takt an

Es gibt Menschen, die sind morgens aktiver und aufnahmefähiger, andere brauchen mehr Anlaufzeit und können am Nachmittag besser arbeiten. Je nachdem, in welche Kategorie du fällst, solltest du deine Arbeiten mit entsprechender Priorität aufteilen. Bist du morgens eher müde? Dann erledige die nicht allzu dringlichen Dinge in dieser Zeit. Hebe dir die wichtigen Aufgaben für deine Aktivphase auf. Kannst du dich morgens besser konzentrieren? Dann mach es genau umgekehrt. Hast du einfach mal einen schlechten Tag? Dann heb nervenaufreibende Korrespondenzen bis am folgenden Tag auf und widme dich Dingen, die weniger Soft Skills erfordern.

 

5. Von der Zettelwirtschaft zum Tagesplan

Unser letzter kreativer Tipp für mehr Produktivität widmet sich der Organisation. Eine Liste mit den zu erledigten Aufgaben für den Tag kann Wunder bewirken. Wenn du eine Lieblingsfarbe hast, markiere die dringenden und wichtigen To-Dos damit. Ob du pro Aufgabe ein Post-it nimmst oder eine komplette Liste mit allem, was zu erledigen ist, anlegst, ist Geschmackssache. Die Post-its kannst du nach Erledigung einfach zusammenknüllen und wegwerfen. Die Liste kannst du abhaken und durchstreichen. Beides erfüllt den gleichen Zweck, nämlich dein Belohnungssystem zu aktivieren. Wichtiger ist die Reihenfolge: Erledige zuerst das, was dir am wenigsten Spaß macht. Du gehst mit guter Laune aus dem Büro, wenn du deine Lieblingsaufgaben zum Schluss erledigt hast. Wer ganz gewitzt ist, kann auch die unliebsamen Aufgaben mit der bevorzugten Farbe markieren, um unterbewusst seine Motivation zusätzlich zu steigern. Denn dann geht man mit einer positiveren Grundstimmung an die ungeliebten Arbeiten heran.

Tipps für Produktivität im Alltag und im Büro

Diese kreativen Tipps für mehr Produktivität lassen sich nicht nur im Büro und auf Arbeit anwenden. Auch die alltäglichen Aufgaben kann man damit organisierter, motivierter und produktiver abarbeiten. Egal, ob wiederkehrende Kleinigkeiten oder große Herausforderungen, am Ende des Tages bleibt das gute Gefühl.

 

 

 

 

 

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