Kochen und Backen ohne Gluten und Laktose

26.12.2016 11:58

Kochen und Backen


Du hast Spaß am Kochen und Backen und bist nicht nur gerne alleine, sondern auch mit Freunden und Verwandten regelmäßig zu Tortenschlachten in der Küche verabredet?

Eine tolle Idee, denn es gibt nicht viele Aktivitäten, die Kreativität und guten Geschmack so gelungen auf einen Nenner bringen, wie das Kochen und Backen.

Allerdings gibt es immer Personen, die unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden und daher nicht alles komplett unbedarft essen können.

Natürlich solltest du darauf beim Zubereiten von süßen und salzigen Sünden achten – aber mit ein paar Tipps und Tricks zeigen wir dir, wie du der Laktoseintoleranz oder auch der Glutenintoleranz ein Schnippchen schlagen kannst.



Ein (freiwilliger) Verzicht ohne Reue
 

Neben Personen, die tatsächlich intolerant gegenüber Gluten und Laktose sind, gibt es eine ganze Reihe von Menschen, die sich freiwillig glutenfrei und laktosefrei ernähren. Insbesondere im Rahmen einer veganen Ernährung kann die Suche nach pflanzlichen Alternativprodukten zu Butter und Kuhmilch, aber auch Weizenmehl interessant sein.

Aufgrund der großen Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten darfst du dich über ein abwechslungsreiches Menü ohne gesundheitliche Probleme freuen – denn Kuhmilch und Weizenmehl sind alles andere als alternativlos.



Glutenfrei kochen und backen – so geht's
 

Sicherlich ist der Begriff Gluten auch als Klebeeiweiß bekannt, da es dafür sorgt, dass das Gebäck schön elastisch wird und lange gut und saftig bleibt. Sofern du es also weglässt oder nicht auf die richtige Weise ersetzt, werden deine Teigwaren trocken und brüchig.

Das muss allerdings nicht passieren, wenn du clever glutenfrei bäckst.
 

Besonders wichtig sind dabei drei Faktoren:

  • Du ersetzt gutenhaltiges Mehl gegen ein glutenfreies Mehl und Bindemittel (Verhältnis 2:1).
  • Du gibst mehr Flüssigkeit an den Teig. Ohne Gluten wird er generell nicht so fest wie andere Teige, aber das braucht dich nicht zu irritieren und
  • du backst lieber auf Ober- und Unterhitze als auf Umluft. So bleiben Brot und Kuchen schön saftig und werden nicht zu trocken.
     

Als Mehle für Personen mit Glutenintoleranz bieten sich unter anderem Buchweizenmehl sowie Amraranth-, Quinoa-, Hirse-, Mandel- oder Sojamehl an. Im Bereich der glutenfreien Stärke bist du mit Kartoffel-, Mais- oder Pfeilwurzstärke sowie Tapiokamehl bestens ausgestattet.


Ran an die Milch – laktosefrei kochen und backen


Neben dem Gluten kannst du auch der Laktose beim Kochen und Backen mit ein wenig Findigkeit aus dem Weg gehen.

Inzwischen gibt es diverse pflanzliche Alternativen zu Kuhmilch, sodass du auch bei einer Laktoseintoleranz oder Abneigung gegen tierische Milch nicht auf ein Koch- oder Backvergnügen mit einer passenden Flüssigkeit verzichten musst.

Eine gängige und sehr bekannte Variante ist Sojamilch. Falls du jedoch ihren recht eigenen und intensiven Geschmack nicht magst, kannst du genauso gut auf Reis-, Dinkel- oder Hafermilch ausweichen.

Allerdings musst du bei bestimmten Rezepten darauf achten, dass der Fettgehalt und die Konsistenz stimmen. Bei weniger fetten Kuhmilch-Ersatzprodukten kannst du beispielsweise durch die Zugabe von Kokosöl bessere Ergebnisse erzielen.

Oder du nimmst Nussmilch wie Mandel-, Haselnuss-, Cashew-, Macadamia- oder Kokosmilch, die von Natur aus bereits einen etwas höheren Fettgehalt hat. Im Zweifelsfall fügst du bei diesen Milchsorten ebenfalls noch einige Pflanzenöle zu und alles ist im grünen Bereich.


Wie weit muss dein Verzicht auf Gluten und Laktose bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit reichen?

Während bei einer Gluteinintoleranz der absolute Verzicht auf weizen-, roggen- oder dinkelhaltige Lebensmittel leider Pflicht ist, kannst du bei einer Laktoseintoleranz noch ein wenig tricksen.

Denn wenn du eingeladen bist und jemand nichts von der Laktoseintoleranz weiß, kannst du alle laktosehaltigen Gerichte dank den LactoJoy-Laktase-Tabletten trotzdem problemlos genießen. Sie helfen dir dabei, den vorhandenen Milchzucker zu verdauen und sind dabei dennoch zusatzfrei und verdauungstraktschonend. So bleibst du trotz Laktose fit und munter wie ein Fisch im Wasser und kannst den kulinarischen Teil des Tages unbeschwert genießen. Viel Spaß dabei!

Line-Blogdown