Kalziummangel bei einer Laktoseintoleranz

27.01.2017 14:25

Kalziummangel

Insbesondere für Menschen mit einer Laktoseintoleranz ist es wichtig auf eine gesunde und vollwertige Ernährung zu achten um sowohl leistungsfähig als auch gesund zu bleiben. Dadurch, dass Lebensmittel, die Milchzucker enthalten, von Betroffenen gemieden werden, fallen Milchprodukte als wichtiger Nährstofflieferant für den Körper weg. Diese ist jedoch ein wichtiger Kalziumlieferant und sorgt dafür, dass unter anderem der Kalziumhaushalt im Gleichgewicht bleibt. Mittlerweile gibt es ein großes Angebot an laktosefreien Milchprodukten, die bedenkenlos genossen werden können. Doch auch ohne Milchprodukte kann der Kalziumbedarf durch vielerlei anderer Nahrungsmittel abwechslungsreich gedeckt werden.


Gibt es laktosefreie Kalziumträger?
 

Bei der Ernährung ist man nicht unbedingt auf Milch angewiesen um genügend Kalzium aufzunehmen. Kalzium ist in vielen verschiedenen Lebensmitteln enthalten, die sich einfach und natürlich in jeden Speiseplan integrieren lassen.

Viele Gemüsesorten haben einen sehr hohen Kalziumanteil. Einer der wichtigsten Kalziumlieferanten bei einer laktosefreien Ernährung ist beispielsweise Broccoli. Dieser besitzt sogar deutlich mehr Kalzium auf das Gramm gerechnet als reine Milch. Auch andere Gemüsesorten können für den täglichen Kalziumbedarf auf den Speiseplan gestellt werden. So haben weiterhin sämtliche Kopfkohlarten einen sehr hohen Kalziumgehalt. Außerdem kann zu Grünkohl und Chinakohl gegriffen werden. Ein wahrer Kalziumspender ist der asiatische Pak Choi mit dem zweitgrößten Kalziumgehalt direkt hinter Broccoli.
Darüber hinaus findet sich in vielen anderen leckeren Lebensmitteln ausreichend Kalzium. So können zahlreiche natürliche Fruchtsäfte und Quinoa ebenfalls zur Aufstockung des Kalziumgehaltes beitragen. Dies gilt sowohl für die meisten Nussarten wie Walnüsse, Pekannüsse als auch Mandeln und sogar Sonnenblumenkerne.
Zusätzlich kann dem Körper mit Rosinen und getrocknete Feigen auf leckere Weise etwas Gutes getan werden. So finden sich zahlreiche weitere Lebensmittel wie Oliven und Sesam, die eine ausreichende Versorgung mit Kalzium ermöglichen und sich ohne Probleme mit einer laktosefreien Ernährung vereinbaren lassen.
Es gibt auch Kalziumpräparate, die den Kalziumhaushalt auf ein gesundes Level bringen. Die natürliche Variante, Kalzium mit einer ausgewogenen Ernährung aufzunehmen ist jedoch besser als auf zusätzliche Präparate zurückzugreifen, denn so nimmt man auch weitere wichtige Stoffe auf.


Welche Folgen kann ein Mangel an Kalzium haben?
 

Kalzium ist für eine gesunde und vollwertige Ernährung überaus wichtig. Leidet man einige Zeit an akutem Kalziummangel, so erhöht sich die Gefahr einer Osteoporose drastisch. Dabei handelt es sich um eine häufige Alterserkrankung, bei der die Dichte der Knochen im Körper immer weiter abnimmt. Die Knochen werden brüchig und das Verletzungsrisiko gesteigert. Außerdem leiden Menschen mit einem längerfristigen Mangel an Kalzium schneller unter Rückenbeschwerden.

Ein durch zu wenig Kalzium entstandener Nährstoffmangel kann Migräne begünstigen. Unabhängig davon stellen sich häufig chronische Schlafprobleme ein. Letztlich kann ein Mangel an Kalzium ebenfalls zu einem Rückgang des Zahnfleisches führen und dadurch sowohl starke Zahnschmerzen auslösen als auch einen Ausfall der Zähne zur Folge haben.

Aus diesem Grund ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium überaus wichtig.

Wie du siehst brauchst du auch als Laktoseintoleranter keinen Kalziummangel allein durch den Verzicht von Milchprodukten befürchten. Möchtest du auf Milch nicht verzichten, kannst du gut auf laktosefreie Produkte zurückgreifen, die dich genauso mit Kalzium versorgen wie herkömmliche. Lässt sich Laktose mal nicht umgehen, bietet LactoJoy eine komfortable und einfache Möglichkeit Milchprodukte beschwerdefrei genießen zu können. 

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