Ist Laktoseintoleranz auf Kinder vererbbar?

08.12.2017 10:00

Erben

Schwanger - mit Laktoseintoleranz. Klar, dass das sofort viele Fragen aufwirft. Denn bereits kleinste Mengen an Milch- oder Milchprodukten können bei einer Laktoseintoleranz zu schlimmen Beschwerden führen: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall - um nur einige zu nennen. Und das möchte man nicht nur sich, sondern vor allem auch seinem Baby ersparen.

Was muss ich in der Schwangerschaft beachten? 

Eine Laktoseintoleranz erschwert die Schwangerschaft zum Glück nicht maßgeblich. Wichtig für dich und dein Baby ist, dass du ausreichend Kalzium, sowie die in Milchprodukten enthaltenen Vitamine (B12 und Vitamin A) aufnimmst. Denn der Fötus zehrt während der Schwangerschaft am Kalzium-Depot der Mutter - der Mineralstoff ist notwendig für den Aufbau und den Erhalt gesunder Knochen und Zähne, sowie für die Funktion der Nerven und Muskeln. Besonders gute Lieferanten sind Milch und Milchprodukte, bei einer Unverträglichkeit werden laktosefreie Produkte empfohlen. Natürlich kann auch während der Schwangerschaft weiterhin LactoJoy eingenommen werden. LactoJoy ist frei von chemischen Zusätzen. Es besteht lediglich aus Laktase und pflanzlichen Trennstoffen und das schadet deinem Baby im Bauch nicht. 

 

Welche Auswirkungen hat eine Laktoseintoleranz auf mein Baby? 

Nach der Geburt sind Säuglinge von Natur aus darauf eingestellt, nur von Muttermilch zu leben. Sie liefert alle wichtigen Nährstoffe zur Sättigung und zum Wachstum. Ebenso wie Kuhmilch enthält aber auch Muttermilch Milchzucker (Laktose). Um den Milchzucker zu verarbeiten, produzieren gesunde Menschen bereits ab dem Zeitpunkt der Geburt das Enzym Laktase. Dass Säuglingen die Laktase komplett fehlt ist selten - aber es kommt vor. Der Enzymmangel wird von den Eltern geerbt. Die angeborene Unverträglichkeit macht sich beim Stillen oder Fläschchen geben schnell bemerkbar. Betroffene Babys reagieren umgehend mit heftigen Schreien, starken Durchfällen und Erbrechen. In diesem Fall ist schnelles Handeln gefragt. Austrocknung bei anhaltendem Durchfall, Nahrungsverweigerung sowie eine Verzögerung der körperlichen Entwicklung können schwerwiegende Folgen sein. 

 

Wie kann ich meinem Baby helfen? 

Betroffene Säuglinge müssen sofort konsequent laktosefrei ernährt werden. Das heißt - auch wenn es vielleicht schwer fällt: Muttermilch ist tabu, das Stillen muss umgehend eingestellt werden. Doch keine Sorge! Viele Hersteller bieten speziell laktosefreie Babynahrung auf Sojabasis an. Manchmal löst sich das Problem im Laufe des ersten Lebensjahres ohnehin von selbst und der Körper produziert entsprechend Laktase. 

Ist das nicht der Fall, muss auch beim Übergang von Milchkost auf Beikost auf eine entsprechende Ernährung geachtet werden. Hier ist Vorsicht geboten! Vielen Baby- und Kinderprodukten wird versteckt Milchzucker zugesetzt. Ein prüfender Blick auf die Inhaltsangabe ist deshalb ratsam. Ganz auf den Genuss von Milchprodukten muss aber auch dein Kind nicht verzichten. In Ausnahmefällen kann LactoJoy ohne Bedenken von Kleinkindern zusammen mit der Milchmahlzeit eingenommen werden. Der enthaltende Wirkstoff der Laktase-Tablette ermöglicht die Verdauung von Laktose - und das ganz ohne Bauchschmerzen!

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