Happy Halloween: was und warum wir am 31. Oktober feiern

26.10.2018 11:30

Happy Halloween: was und warum wir am 31. Oktober feiern

Bald ist es wieder so weit: Hexen, Gespenster und andere monströse Gestalten feiern Halloween! Doch was genau ist Halloween eigentlich und auf welchen Brauch geht das schaurig-schöne Fest, bei dem Süßigkeiten und Verkleidungen nicht fehlen dürfen, zurück?

Pünktlich zur Geisterstunde haben wir für dich alle wichtigen Infos rund um das Fest der Gruselgestalten zusammengetragen. Lies weiter, wenn du dich traust! 

 

Was bedeutet das Wort „Halloween“ eigentlich?

Der Begriff „Halloween“ ist eine Abkürzung von „All Hallow’s Eve“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Abend vor Allerheiligen“. Am Tag nach Halloween – also dem 1. November – feiert die christliche Kirche nämlich Allerheiligen.

 

Auf welchen Brauch geht Halloween zurück?

Obwohl in vielen Köpfen Amerika als „Geburtstort“ des Festes verankert ist, hat Halloween seinen Ursprung tatsächlich in Irland. Bereits die Kelten feierten schon vor über 2000 Jahren am letzten Tag des Oktobers das Fest „Samhain“, das mit unserem Silvester vergleichbar ist. Sie glaubten, dass es sich um den letzten Tag des Jahres handle, an dem angeblich die Toten auferstehen und ihre Verwandten besuchen. Aber auch heimatlose Seelen sollten unterwegs sein und ihr Unwesen treiben. Viele Menschen stellten kleine Naschereien und Lebensmittel vor die Tür, um die ungebetenen Gäste bereits vor den Häusern zu zähmen.

Gleichzeitig sah man in der Opfergabe der Lebensmittel eine Art Huldigung für die ertragreiche Ernte des Jahres.

 

Wie kam Halloween in die Welt?

Auswanderer und Seefahrer brachten die irländische Tradition in andere Länder. In Deutschland kam das Fest der Legende nach erst 1991 an. Zu dieser Zeit herrschte im Irak Krieg und zum Feiern war keinem zumute. Karneval wurde abgesagt, die Spielwarengeschäfte jedoch waren voll mit Kostümen. Also musste ein anderes Verkleidungsfest her, das findige Geschäftsleute in Halloween fanden. Von nun an wurde das Fest am 31. Oktober auch bei uns immer bekannter und beliebter. Im wahrsten Sinne „besessen“ von Halloween sind die Amerikaner. Überall im Land werden große Partys veranstaltet sowie Vorgärten in verlassene Friedhöfe und andere Schauerlandschaften verwandelt. Dafür geben sie jährlich insgesamt ungefähr 8 Milliarden Dollar aus!

 

Süßes oder Saures?

Besonders die Kleinen freuen sich jedes Jahr auf Halloween, denn dann heißt es wieder „Süßes oder Saures!“. Als kleine Hexen, Gespenster oder andere Gruselgestalten verkleidet, machen sie sich auf Schatzsuche von Haustür zu Haustür. Oft singen sie dabei Reime, für die sie mit Schokolade und Co. belohnt werden möchten. Doch Vorsicht: Macht man ihnen die Tür ohne entsprechende „Belohnung“ auf, winken böse Streiche wie Senf und Eier im Briefkasten oder an der Haustür. Also besser vorsorgen und den einen oder anderen Süßigkeitenvorrat für das Geisterfest bereitlegen! 

 

Kein Halloween ohne Kürbis!

Auch Kürbisse gehören zu Halloween wie Sand ans Meer. Schon Anfang Oktober sind sie auf Balkonen, in Gärten oder vor Haustüren zu finden. Die ausgehöhlten, orangefarbenen Früchte sind meistens mit gruseligen Fratzen versehen, durch die Kerzenlicht schimmert und für gespenstische Stimmung sorgt. Was die Wenigsten wissen: Dem Brauch nach verwendete man an Halloween dazu gar keine Kürbisse, sondern Rüben. In Irland schnitzte man sich daraus kleine, handliche Laternen. Der Kürbis hingegen ist eine amerikanische Erfindung, die einen ganz einfachen Grund hat – Kürbisse gab es dort reichlich. 

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