Gesund bleiben durch Vorsorgeuntersuchungen

07.04.2017 10:27

Vorsorgeuntersuchungen


Warum Vorsorgeuntersuchungen wichtig sind

Vorbeugen ist besser als heilen! Genau so ist auch das System der Vorsorgeuntersuchungen zu verstehen. In regelmäßigen Abständen gibt es für unterschiedliche Personengruppen eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen, die allesamt das Ziel haben, Risiken oder konkrete Krankheiten so früh wie möglich aufzudecken. Alles, was früh erkannt wird, geht in der Regel auch mit einer deutlich besseren Prognose einher. Deswegen ist es wichtig, über die verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen Bescheid zu wissen und sie wahrzunehmen.

 

Wer hat einen Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen?

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen für alle Vorsorgeuntersuchungen, die der Leistungskatalog vorsieht. Wer privat krankenversichert ist, sollte vorab bei seiner Versicherung nachfragen, welche Kosten komplett für welche Vorsorge übernommen werden, beziehungsweise ob anteilig selbst gezahlt werden muss. Grundsätzlich haben aber sowohl Kinder als auch Erwachsene, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung gemeldet sind, Anspruch auf Vorsorge zum Nulltarif. Darunter fallen also sowohl die Vorsorgeuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter als auch die regelmäßigen Check-Ups im Erwachsenenalter. Interessant zu wissen ist dabei, dass man für die Teilnahme an der Vorsorge bei vielen Krankenkassen auch so genannte Bonus-Punkte bekommt, die man sammeln und in Prämien umwandeln kann.

 

Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche

Gerade im ersten Lebensjahr stehen einige Vorsorgeuntersuchungen an. Hierbei prüft der Kinderarzt gründlich die gesamte Entwicklung des Babys. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung der Sinne und natürlich auch die motorische Entwicklung. Bei jeder Vorsorgeuntersuchung ist aber auch genügend Raum für Fragen der Eltern und eine entsprechende Beratung. Nicht nur in den ersten 6 Lebensjahren stehen Vorsorgeuntersuchungen an. Auch für Jugendliche gibt es mittlerweile ein Vorsorgeprogramm. Zwischen 12-15 Jahren können junge Erwachsene in der Praxis ihre körperliche Verfassung checken lassen. Für Mädchen steht zwischen 9 und 14 Jahren die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs auf dem Plan.

 

Vorsorge für Erwachsene 

Schon ab 20 Jahren bietet die gesetzliche Krankenversicherung erste Vorsorgeuntersuchungen an. Frauen können auf Kosten der Krankenkasse einmal pro Jahr zum Frauenarzt gehen. Dort wird bei einer Genitaluntersuchung festgestellt, ob es Hinweise auf eine Krebserkrankung gibt. Ab dem 35. Geburtstag übernimmt die GKV alle 2 Jahre die Kosten für eine Hautkrebsvorsorge. Hierbei werden vom Dermatologen alle Muttermale ausführlich untersucht. Es ist sehr wichtig, diese Vorsorgemaßnahme wahrzunehmen, denn immer mehr Menschen erkranken an Hautkrebs. Wird dieser jedoch frühzeitig erkannt, ist eine Heilung oft möglich. Mit dem 36. Lebensjahr beginnt auch der Check-Up beim Hausarzt. Zudem können Männer ab 45 spezielle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, und ab 55 Jahren sind spezielle Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs auf Kosten der Krankenkasse möglich. Beratungen rund um das Thema Impfen sowie die Schutzimpfungen selbst gehören sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen grundsätzlich zur Vorsorge hinzu.

 

Gesund durch die Schwangerschaft dank Vorsorgeuntersuchungen

Schwangere genießen einen besonderen Schutz. Dies wird auch durch die zahlreichen Vorsorgeuntersuchungen deutlich. Alle 4 Wochen sieht die werdende Mutter ihren Frauenarzt. Neben dem Ultraschall, der mindestens 3x durchgeführt wird, tastet der Arzt bei jeder Vorsorge die Länge des Gebärmutterhalses, prüft Gewicht und Urin. Sollte der errechnete Geburtstermin überschritten werden, muss die Schwangere jeden 2. Tag zum Arzt. Auch dies zahlt die Krankenkasse.

 

Keine Angst vor einer Diagnose!

Viele Menschen wissen um die Möglichkeit von Vorsorgeuntersuchungen, nehmen sie aber dennoch nicht wahr. Oftmals liegt dies daran, dass sie Angst haben, eine Diagnose zu bekommen, mit der sie nicht gerechnet haben und die den Alltag möglicherweise verändern würde. Doch dazu besteht kein Anlass. Vorsorge setzt immer auf Früherkennung, und damit ist immer eine bessere Chance der Heilung verbunden! Eine Diagnose, die oftmals für Unsicherheit sorgt, ist die Laktoseintoleranz. Treten immer wieder Beschwerden wie Bauchschmerzen und Durchfall auf, sollte man dies bei der Vorsorge mitteilen und auf einen Test auf Laktoseintoleranz bestehen. Sollte sich dies bewahrheiten, besteht kein Grund zur Sorge. Es gibt heute Möglichkeiten, dass man trotz Intoleranz weiterhin Produkte, welche Laktose enthalten, genießen kann. So können Betroffene beispielsweise mit der Einnahme von LactoJoy-Laktasetabletten weiterhin entsprechende Produkte zu sich nehmen, ohne dass Beschwerden auftreten.

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