Der Vergleich: Laktase-Präparate in Tabletten- oder Pulverform

22.09.2017 10:00

Pulver


Die Laktoseintoleranz ist eine der am weitesten verbreiteten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dennoch kann man mit ihr dank der Entwicklung von Laktase-Präparaten wieder unbeschwerter laktosehaltige Lebensmittel zu sich nehmen, ohne typische Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Blähungen zu haben. Während das Laktase-Präparat häufig in Tablettenform verkauft wird, die vor der Einnahme von laktosehaltigem Essen heruntergeschluckt werden, gibt es nun einen neuen Trend von Laktase-Präparaten in Pulverform. Die Unternehmen werben damit, dass es gerade für Kinder leichter sei, diese einzunehmen, da das Pulver einfach auf das Essen gestreut und mit der Nahrung aufgenommen wird. Dennoch bringt die Einnahme von Laktase-Präparaten als Pulverform aber auch einige Tücken mit sich. Welche das genau sind, erfährst Du im Folgenden.


Die Laktase in Pulverform verliert ihre Wirkung in heißen Speisen

Eine Laktoseintoleranz kann das Leben der Betroffenen stark einschränken, da laktosehaltige Nahrungsmittel in der Regel nicht beschwerdefrei genossen werden können. Bei einer Laktoseintoleranz kann die in der Nahrung enthaltene Laktose – auch Milchzucker genannt – vom Verdauungstrakt nicht richtig verwertet werden. Daher treten die typischen Beschwerden, wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall auf. Hilfe bieten Laktase-Präparate wie LactoJoy. Durch sie gelangt die aufgenommene Laktose in den Dünndarm, wo sie mit Hilfe des Enzyms Laktase in zwei kleinere Zuckermoleküle – Galaktose und Glucose – aufgespalten wird. Diese können im Dünndarm problemlos aufgenommen werden, sodass laktoseintolerante Personen keine typischen Symptome wie Verdauungsbeschwerden mehr haben. Eigentlich sollte dies auch bei Laktase-Präparaten in Pulverform der Fall sein: Hier wird empfohlen, dass Pulver einfach über das laktosehaltige Essen zu streuen und so mit der Nahrung aufzunehmen. Das Problem hierbei ist allerdings, dass das Enzym hitzeempfindlich ist und bei hohen Temperaturen inaktiviert oder sogar zerstört wird. Es findet eine sogenannte Denaturierung statt. Das bedeutet, dass die Laktase durch die Hitze ihre Struktur und Funktion verliert. Dadurch dass die Laktase nun nicht mehr wirken kann, kann die Laktose nicht mehr aufgespalten werden. Sie gelangt so unverarbeitet in den Dickdarm. Die dort lebenden Bakterien nutzen die ungespaltene Laktose, um Gase zu entwickeln, die beispielsweise zu Blähungen führen.


Die Laktase in Pulverform wirkt schon im Essen und verändert dadurch den Geschmack

Leider verliert das Enzym in Pulverform aber nicht nur die Wirkung bei heißen Speisen, sondern verändert zudem den Geschmack des Essens: Während bei einem Laktase-Präparat wie LactoJoy in Tablettenform die Laktase erst im Magen anfängt zu arbeiten, wirkt bei den Präparaten in Pulverform die Laktase schon direkt in der Nahrung. Das Pulver, das über das laktosehaltige Essen gestreut wird, beginnt den Milchzucker schon im Essen zu zersetzen. Da Laktose aber einen eigenen Geschmack hat, wird so der Geschmack der Speise verändert. Das Essen schmeckt nun künstlicher und süßer – was besonders bei deftigen Speisen wie Nudeln mit Käse-Sahne-Soße oder Pilzragout sicher ein Problem ist. Bei Laktase-Präparaten in Tablettenform wie beispielsweise LactoJoy wirkt die Laktase dagegen erst im Körper, wenn die laktosehaltigen Lebensmittel in den Magen gelangen. Die Laktase hat so keine Auswirkung auf den Geschmack der eigenommenen Speisen.


Es ist schwierig, das Laktase-Pulver durch die unhandliche Verpackung im Alltag mitzunehmen

Eine weitere Schwierigkeit bei Laktase-Präparaten in Pulverform ist, dass es unterwegs etwas umständlicher ist, die Laktase einzunehmen. So gibt es das Pulver beispielsweise in Dosen, bei denen bei der Verzehrmenge empfohlen wird, dass ein Messlöffel des Pulvers über das Essen gestreut werden soll. Hier ist das Problem, dass man beim Essen unterwegs immer einen Messlöffel mitnehmen muss, um das ganze richtig zu dosieren. Zudem sind die Dosen oft groß und unhandlich, was es erschwert, das Laktase-Präparat in der Handtasche oder Hosentasche einfach unterwegs mitzunehmen. Andere Hersteller haben daher die Idee entwickelt, das Pulver in kleinen Tüten für unterwegs anzubieten. Dennoch ergibt sich auch hier für die Nutzer eine Schwierigkeit: Die Tüten lassen sich nicht wieder schließen, wenn Personen nur eine kleine Menge Laktose zu sich nehmen und daher nur die Hälfte des Pulvers benötigen.


Durch Sollbruchkante und den modernen Slider hilft Dir LactoJoy im Alltag

Eine Lösung für diese Probleme bietet das Laktase-Präparat LactoJoy: Die kleinen, leicht zu schluckenden LactoJoys kann man bei kleineren Milchzuckermengen durch die integrierte Sollbruchkante mühelos halbieren. So halbieren sich die FCC-Einheiten der hochdosierten LactoJoys von 14.500 FCC** auf 7.500 FCC**. Die andere Hälfte kann man einfach wieder in den modernen Metall-Slider füllen, der dank seiner Größe perfekt in die Hosen- oder Handtasche passt und damit prima für unterwegs geeignet ist. Dadurch kannst Du bei Geburtstagsfeier, Businessmeetings oder Familientreffen Deine LactoJoys zu Dir nehmen, ohne dass Dich jemand auf eine altmodische Verpackung anspricht, die nach einem Medizinprodukt aus dem letzten Jahrhundert aussieht. Daher kommt LactoJoy so locker und leicht wie eine Minzpastille. Kurz gesagt: LactoJoy hilft Dir dabei, Dein Leben mit einer Laktoseintoleranz wieder unbeschwerter zu genießen.

** FCC = Food Chemical Codex-Einheit

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