Dein Weg zu mehr Nachhaltigkeit

01.02.2019 15:00

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Doch es sind nicht nur der Umgang mit Plastikverpackungen, Öko-Strom oder Recyclingpapier, die bei diesem Thema eine Rolle spielen. Schon kleine Änderungen in deinem Alltag können helfen, etwas für die Umwelt zu tun. Wir geben dir ein paar Tipps, wie du durch einfache Achtsamkeiten im Alltag zur Nachhaltigkeit beiträgst. Und davon profitiert nicht nur die Umwelt - sondern auch dein Körper und Geist!

 

Weniger konsumieren - höre auf deine Bedürfnisse

Wir leben in einer Konsumgesellschaft, die immer weiterwächst. Und dabei viele Dinge produziert, die wir gar nicht unbedingt zum Leben brauchen. Hier kannst du anfangen, dein Verhalten kritisch zu hinterfragen. Du sollst kein Minimalist werden - aber vielleicht überlegst du dir dreimal, ob du dem neuesten Modetrend wirklich folgen willst oder doch lieber das alte Sofa noch ein Jahr behältst. 

Auch bei dem Kauf von Lebensmitteln solltest du achtsam vorgehen. Kaufe nur so viel, wie du zeitnah verbrauchen und kochen kannst. Verdorbene oder weggeschmissene Lebensmittel produzieren zum einen überflüssigen Müll. Zum anderen werden für die Produktion überflüssiger Lebensmittel sinnlos Rohstoffe verbraucht. Dein kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit kann hier eine smarte Einkaufsliste sein: Geh lieber dreimal in der Woche einkaufen und achte dabei auf deinen eigenen Verbrauch. So kannst du auch schneller auf die Bedürfnisse deines Körpers reagieren und isst nicht einfach das Nächstbeste, dass dir beim Hungergefühl im Kühlschrank begegnet.  

 

Hygiene ist wichtig - aber nicht alle Produkte nötig!

Dass die meisten Hygiene-Artikel wenig mit natürlichen Reinigungsmitteln gemein haben, sollte allgemein klar sein. Trotzdem ist es natürlich angenehm, auf die schnelle und duftende Wäsche aus der Flasche zurück zu greifen. Doch du kannst auch hier auf Nachhaltigkeit achten. Nicht nur bei der Auswahl der Produkte, auch bei der verwendeten Menge. Es muss nicht immer eine Hand voll Shampoo sein. Meist reicht schon eine daumengroße Perle, um den gewünschten Säuberungseffekt zu haben. 

Bei Peeling-Gels solltest du ganz rigoros sein: In den gängigen Massenprodukten bestehen die kleinen Peeling-Perlen aus Mikroplastik, der über das Abwassersystem in unsere Gewässer gelangt. Die unlöslichen Stoffe vergiften unsere Flüsse und Meere, da die Meeresorganismen sie fressen, ohne sie abbauen zu können. Das ist nicht nur für das Meeres-Gleichgewicht schädlich. Sondern landet auch wieder auf unseren Tellern. Also auf Peeling lieber verzichten und andere Hygienewaren mit Bedacht einsetzen!

 

Wundermittel Natron

Natron ist ein kleines natürliches Wundermittel, dass du für viele alltägliche Situationen anwenden kannst. Durch seine basische Wirkung neutralisiert es Säuren und lässt sich so fast überall dort anwenden, wo sich unangenehme Gerüchen und Bakterienkulturen breit machen. So eignet sich Natron als alternatives Shampoo, als Deo, Pickel- oder Fußcreme, als Zahnpasta gegen Halsschmerzen und vieles mehr. Und die gleiche „heilende“ Wirkung entfaltet Natron im Einsatz in Küche und Bad, z. B. als Scheuermilch, als Spülmittel, Rohrreiniger, Entkalker und vieles mehr. Ganz schonend und ohne beißende chemische Gerüche!

 

Second-Hand ist Trend

Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der wir schnell die Lust an Besitztümern verlieren oder nach persönlicher Veränderung streben, die sich dann in unseren Käufen und Besitztümern widerspiegelt. Dabei sind die meisten Gegenstände aus unserem Alltag noch lange kein Müll. Tauschmöglichkeiten gibt es viele: eBay Kleinanzeigen, Flohmärkte, spezielle Apps. Der Tausch und die Wiederverwendung tragen dabei nicht nur zur Nachhaltigkeit bei. Du findest über Tauschbörsen auch oft genug wahre Schnäppchen für hochwertige, lange haltbare Möbel und Produkte. 

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