Abendroutine: 6 Tipps zum Abschalten

09.11.2018 14:30

Der Mensch ist zu großen Taten fähig: Er baut Flugzeuge, schreibt Bestsellerromane und entwickelt Methoden, um Krankheiten zu heilen. Auch im Alltag wird ihm viel abverlangt. Bei all den To-Do’s, die ständig anstehen, sollte ein Punkt wieder mehr an Wichtigkeit gewinnen: das Nichtstun. Denn Pausen und Erholung sind eine wichtige Regenerationsquelle, um die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und deine Gesundheit zu sichern. 

Nimm deinen Feierabend ernst

Im heutigen Zeitalter sind wir aufgrund von modernen Technologien dauerhaft erreichbar. Daher sind wir ständig angespannt, wenn auch meist unterbewusst. Jederzeit könnte der Chef mit einer neuen Aufgabe für dich anrufen. Und viel zu oft ertappt man sich selbst dabei, zuhause, während man das Abendessen für die Familie vorbereitet, sein Arbeitspostfach zu checken. Es scheint, als würden wir eigentlich nie richtig Feierabend machen. Deshalb: versuche, dein Smartphone öfter mal auszuschalten oder zuhause zu lassen, wenn du am Abend nochmal rausgehst. So kannst du deinen Blick auf andere Dinge richten und schaffst ein wenig Abstand zwischen deinem Privatleben und deinem Arbeitsalltag.

Quality Time: Verbringe Zeit mit Freunden

Es mag erst einmal anstrengend klingen. Schließlich beruht der Alltag oft auf Kommunikation. E-Mails beantworten, Telefonate führen, mit Kollegen oder Mitstudierenden reden. Kein Wunder, wenn man sich nach so einem Tag lieber alleine aufs Sofa kuscheln möchte. Doch der Austausch mit Menschen, die man gerne hat, hilft beim Stressabbau. Denn so wirst du auf andere Gedanken gebracht und kannst deine Alltagsprobleme einmal bei Seite schieben oder sogar im Gespräch lösen. Auch wirkt Zeit mit geliebten Menschen positiv auf dein Selbstwertgefühl. Deine Seele kann sich entspannen und du fühlst dich gestärkt für neue Aufgaben.

Go green: Mache einen Spaziergang in der Natur

Heutzutage bewegt man sich immer weniger zu Fuß. Dabei ist Laufen wichtig, um uns fit zu halten und unsere geistige Konstitution zu fördern. Gehe raus und genieße die frische Luft. Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe ja einen kleinen See, ein Stück Waldlandschaft oder eine größere Grünanlage. Spazierengehen in der Natur wirkt beruhigend auf deine Seele und steigert dein Wohlbefinden. Einmal weg von den ganzen Bildschirmen des Alltags. Konzentriere dich auf die Geräusche um dich herum und atme tief durch. Das wird dir dabei helfen, deine Energiespeicher neu aufzuladen und deine Konzentration für die Aufgaben am nächsten Tag zu steigern.

Think positive: Stress muss nicht immer negativ sein

Stress hat ein schlechtes Image. Deshalb ist es kein Wunder, dass wir automatisch anfangen zu jammern, wenn wir uns gestresst fühlen. Aber Stopp! Stress muss nicht immer gleich etwas Negatives bedeuten. Dreh den Spieß einmal um und setze deinen Fokus auf die positiven Aspekte. Stress bedeutet meistens, dass du viel geleistet hast. Und genau das tust du, um deine Ziele zu erreichen. Drum male dir aus, was auf dich wartet, wenn du die stressigen Phasen überstanden hast. Frag dich, was du durch den Stress, welchen du dir antust, gewinnen kannst. Wenn du dir vor Augen führst, wieso du das alles überhaupt machst, erscheint dir der ganze Stress wahrscheinlich gar nicht mehr so schlimm. Zudem ist es gerade Stress, welcher deine Leistungsbereitschaft und Konzentration steigert. Denn seien wir mal ehrlich: Arbeitest du fokussierter, wenn du einer stressigen Situation ausgesetzt bist oder wenn du absolut keine klaren Deadlines und Ziele vor Augen hast? Siehst du...

Notiert: Vom Kopf aufs Papier

Schwirren dir nach einem langen Tag oft noch unzählige Gedanken durch den Kopf, sodass du einfach nicht abschalten kannst? Dann solltest du dir ein kleines Notizbüchlein anschaffen. Schreib dir alles auf, was dich beschäftigt, damit du nicht länger daran festhalten musst. Auch kann es dir helfen, gute Ideen zu bewahren oder eine To-Do-Liste für den nächsten Tag zu schaffen. So brauchst du keine Angst zu haben, etwas wichtiges zu vergessen. Und keine Sorge, du musst dafür nicht der große Schreiber sein. Kleine Stichpunkte reichen oftmals schon aus, um deinen Kopf zu leeren und beruhigt und entspannt ins Bett zu fallen.

Me-Time: Suche dir dein persönliches Wohlfühlritual

Gehe auf die Suche in dir selbst. Was tut dir gut? Was entspannt dich und stellt dich zufrieden? Es muss gar nichts großes sein oder viel Zeit einnehmen. Ein fünf bis zehnminütiges Wohlfühlritual am Abend reicht oftmals schon aus, um dich von deinem Tag zu erholen. Vielleicht hilft dir eine warme Tasse Entspannungstee, eine ausgiebige Kuscheleinheit mit deinem liebsten Haustier oder der Blick in ein gutes Buch, den Tag mit einem guten Gefühl ausklingen zu lassen.

Line-Blogdown